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Fritz Siebert wurde in Hannover geboren und begann seine musikalische Ausbildung auf der Blockflöte, dem Klavier und der Klarinette. Ab 1993 erhielt er Orgelunterricht und gab als Preisträger des Oundle International Festival for Organists 1997 und 1998 Konzerte in England und Deutschland. In der Folge entwickelte Fritz Siebert ein starkes Interesse an der Musik für Tasteninstrumente des 17. und 18. Jahrhunderts, das ihn schließlich zum Cembalo und ab dem Jahr 2000 zum Cembalo- und Hammerklavierstudium bei Zvi Meniker in Hannover führte. Während dieser Zeit sammelte er durch rege kammermusikalische Arbeit und Konzerttätigkeit sowie bei der Mitwirkung an Opernproduktionen vielfältige und wertvolle Erfahrungen im Ensemblespiel und als Korrepetitor. Er besuchte Meisterkurse bei Jesper Christensen, Bob van Asperen und Menno van Delft. Auf der Suche nach neuen musikalischen Anregungen wechselte er im Jahr 2003 nach Köln zu Ketil Haugsand. Dem Diplom folgte ein Aufbaustudium bei Christian Rieger an der Folkwang Hochschule Essen. Fritz Sieberts besonderes Interesse gilt der französischen Musik der Clavecinisten des 17. und 18. Jahrhunderts sowie den Werken Johann Sebastian Bachs. Mit NeoBarock ist seit 2007 eine der führenden Kammermusikgruppen seine musikalische Heimat. Sowohl als Continuo-Spieler als auch Solist von NeoBarock überzeugt er Publikum und Presse: "Siebert lässt silberne Cembalo-Eleganz über dem herrlich runden Ton von Spiegels Cello perlen, geht energisch um mit dem Allegro und zieht erst beim galanten Andante die Glacéhandschuhe an." (Erlanger Nachrichten)
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